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Germignaga - Euroville

Lago Maggiore - Ostufer - Germignaga

3-Zimmer-Eckwohnung mit offener Küche, Südwest-Balkon und herrlicher Seesicht in einer Ferienanlage. Ruhige und sonnige Lage. Riesengroße Liegewiese mit Pool, Kinderspielplatz, Tischtennis und Tennis. 2 Aufzüge. Parkplätze innerhalb der abgeschlossenen Residenz.
Verkaufspreis: € 115.000 + 3% Vermittlungsprovision







Von der Ferienanlage „Euroville“ genießen Sie eine herrliche Sicht auf den See und blicken
auf eine wunderschöne Landschaft mit den Gipfeln der schweizerischen Alpen sowie den
bewaldeten Hängen des italienischen Ufers. Die Lage ist sonnig und ruhig am grünen Ortsrand
von Germignaga in einem ca. 10.000 m² großen gepflegten Grundstück.
Die hier angebotene 3-Zimmer-Eckwohnung hat eine Wohnfläche von ca. 60 m² und liegt in der
fünften von insgesamt sieben Etagen. Die attraktive Wohnung verfügt über einen überdachten Südwest-Balkon von ca. 10 m² mit traumhafter Sicht auf den See.
Die Ortskerne von Germignaga und Luino sind ca. 2 bzw. 5 km entfernt. Die Residenz verfügt über eine riesengroße Liegewiese mit Pool (ca. 16 m x 8 m, witterungsbedingt geöffnet von
ca. Anfang Juni bis Ende September), Kinderspielplatz, Tischtennis und Tennis
(Kunststoffbelag). Des Weiteren gibt es 2 Aufzüge, einen Hausmeister und Parkplätze innerhalb
der nachts abgeschlossenen Anlage. Die Nebenkosten belaufen sich auf € 150 im Monat.

 

Wohnungsaufteilung:

■ Eingangsbereich
■ Wohn-/ Esszimmer mit Panoramaschiebetüre, Traumseesicht und Ausgang auf den Balkon
■ Offene Küche
■ 2 Schlafzimmer
■ Bad mit Badewanne (Duschmöglichkeit)
■ Ca. 10 m² überdachter Balkon mit Ausrichtung nach Südwesten und Traumseesicht
■ Ca. 60 m² große Dachterrasse in Mitbenutzung mit Panoramasicht

 

 

Verkaufspreis: € 115.000 + 3% Vermittlungsprovision





Lage: Germignaga

Der Ort Germignaga (ca. 3.900 Einwohner) ist im Norden durch den Fluss Tresa von Luino getrennt, zu dem es 1928 eingemeindet wurde. Nach heftigen Protesten der „germignaghesi“ wurde das Ganze 1947 rückgängig gemacht und seitdem hat der Ort wieder eine eigenständige Verwaltung. Germignaga wird urkundlich zum ersten Mal im Jahr 807 als „Germaniaca“ erwähnt und war im Mittelalter lange Zeit Verwaltungssitz des gesamten Tresatales. Die ursprüngliche Siedlung befand sich wesentlich weiter im Tal als man heute sehen kann. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Fluss immer wieder Steine und Geröll an die Mündung transportiert und so die Grundfläche des Ortes deutlich vergrößert. An der Stelle des heutigen Friedhofs stand der Überlieferung nach eine bedeutende Festung, die 1276 in der Schlacht von Germignaga zerstört und deren Überreste zum Bau eines Dammes entlang der Tresa benutzt wurden. 1397 wurde der Ort Teil der Bürgerschaft von Angera, die versuchten, in „Zermignaga“ eine Eisenproduktion zu eröffnen. Nach Jahrhunderten der landwirtschaftlichen Nutzung begann man Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung von Stoffen. Am Anfang wurden die Webwaren aus Hanf gefertigt, bis man sich später auch auf die Verarbeitung von Seide verlegte. Bedingt durch den Bau einer bedeutenden Webfabrik im Jahr 1839 entwickelte sich Germignaga zu einem Industriestandort am Ostufer. Durch die schrittweise Schließung der Fabriken in den letzen 50 Jahren verlor der Ort nach und nach an wirtschaftlicher Bedeutung und heute ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle.